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Luxus im Eigenheim – Saunen erobern das Wohnhaus

Neuartige Saunakonzepte lassen sich einfach in das Eigenheim integrieren

Die Welt wird immer gestresster. Umso wichtiger ist es, dass man zu Hause abschalten und entspannen kann. Viele halten die eigene Sauna noch für ein Luxusgut, doch dies ist längst nicht mehr der Fall. Individuell anpassbare Saunas sind mittlerweile bezahlbar geworden. Durch neuartige Saunakonzepte wird das Schwitzbad im Eigenheim zu einem realisierbaren Traum. Die Extrafahrt ins Schwimmbad, um auf von Fremden verschwitzten Sitzbänken zu saunieren, wird damit überflüssig.

Der Siegeszug der Sauna begann in Ostasien. Heutzutage ist sie aus der europäischen Badekultur kaum mehr wegzudenken. In der kalten Jahreszeit sind Wellnessoasen und Saunalandschaften gefragter denn je. Bei bis zu 100 Grad und geringer Luftfeuchtigkeit schwitzt man in der finnischen Sauna. Zwei bis drei Durchgänge, die nicht länger als 15 Minuten dauern sollten, und anschließende Ruhephasen sorgen für Entspannung. Die Abfolge von Hitze mit dem anschließenden Kaltbad entspannt die Muskulatur. Weitere positive Effekte des Saunierens sind die Senkung des Blutdrucks sowie die Anregung des Kreislaufs, des Stoffwechsels und des Immunsystems. 

Damit die Sauna zu Hause keine Probleme bereitet, müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden: Es wird verhältnismäßig viel Platz benötigt und die Sauna muss einen Wasserzugang haben. Ein Starkstromanschluss wird empfohlen, da die elektrische Zuleitung meist 400 Volt beträgt. Um Unfällen vorzubeugen, sollte sich ein Fachmann um die Installation des Ofens kümmern. 

Der Feuchtigkeit kann der Saunaliebhaber durch ein Fenster oder eine mechanische Belüftung leicht Herr werden. Um Schimmelbildung vorzubeugen sollte der Boden antiseptisch und einfach zu trocknen sein. Hierfür eignet sich zum Beispiel die SMART SILVER-Technologie von Meissen Keramik, die über die Oberfläche der Fliesen gezogen wird. Sie beinhaltet Silberionen, die antibakteriell sind und dem Schimmelpilzbefall vorbeugen. Durch rutschhemmende Bodenplatten mit einer angerauten oder profilierten Oberfläche wird die „Ausrutschgefahr“ gemindert. So bleibt das Badezimmer zu Hause sauber und sicher.

Sind die Grundlagen für die Sauna gelegt, so kann ein formschönes, natürlich anmutendes Rechteck aus Holz und Glas in das Haus integriert werden. Wer es aufwändiger haben möchte, kann sich eine „Designsauna“ selbst zusammenstellen. Von individuell angefertigten Saunabänken, über Rückenlehnen bis hin zu Kopfstützen ist alles in verschiedenen Holzarten verfügbar. Besonders geeignet für die Sauna ist das Abachi-Holz. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit ist diese Holsorte angenehm im direkten Körperkontakt. Die Kosten der Eigenheimsauna hängen vom Hersteller, der Größe und dem Design ab. Von 800 bis zu mehreren Tausend Euro kann die Investition für das eigene Schwitzbad betragen. 

Kommt man abends nach Hause und ist müde vom Tag, dann gönnt  man sich den kleinen Privatluxus und legt sich in die Sauna. Perfekt, um abzuschalten und sich für anstehende Aufgaben des nächsten Tages zu erholen.