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In der Ruhe liegt die Kraft

Gedanken abschalten und den Alltag hinter sich lassen: Yoga als Mittel gegen Stress

Ständige Erreichbarkeit – viele Menschen kennen es aus dem Alltag nicht anders. Yoga ist dabei eine gute Lösung, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Ein Studio ist hierfür nicht nötig, da man die Übungen auch ganz bequem zuhause durchführen kann. Meditation sowie Atemübungen sind der Weg zur Tiefenentspannung. Doch auch die Körperbewegungen spielen eine enorme Rolle. Kräftigende Übungen trainieren die Flexibilität und den Gleichgewichtssinn – so hat der Alltagsstress keine Chance.

Die Wurzeln des Yoga finden sich in Indien vor mehreren Tausend Jahren. Neben Körper-, Atem-, Reinigungs-, und Konzentrations-übungen standen vor allem die Aspekte der Meditation und Selbstfindung im Mittelpunkt. Körper, Geist und Seele sollten in Einklang gebracht werden, um höhere Erkenntnis und damit „Zugang zu Gott“ zu erlangen. Die Vereinigung mit dem Ursprünglichen stellte für die Menschen das größte Glück dar. Sie empfanden sie als „Erlösung“.

Traditionen im Wandel
Mit der Zeit entwickelten sich die traditionellen Übungswege weiter und es entstand eine vielfältige Auswahl an Yogaformen. Ein Großteil der begeisterten Anhänger legt beim Yoga den Fokus auf die Körperbewegungen und die Haltung, statt auf den Geist. Auf dem Yoga-Plan stehen heutzutage meist kräftigende Übungen, welche zudem die Flexibilität trainieren und den Gleichgewichtssinn stärken. Durch den schnelllebigen Alltag vieler Menschen gewinnt jedoch die Entspannung und Selbstfindung wieder mehr an Bedeutung. Der ursprüngliche Gedanke der Einheit ist bis heute das Fundament des Yoga.

Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit – Yoga bietet die Möglichkeit, der Hektik des Alltags für eine Weile zu entfliehen. Die Möglichkeit bei den wohltuenden Übungen die negativen Gedanken auszuschalten, ist der Weg zum Ausgleich. Anstatt ins Studio zu hetzen, kann man Yoga auch sehr gut Zuhause machen. Das gemütliche Wohnzimmer oder der harmonisch gestaltete Wintergarten bieten das perfekte Ambiente, um seinen ganz persönlichen Rhythmus zu finden. Durch die Nähe zur Natur in einem lichtdurchfluteten Raum wird eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Der Geist wird beruhigt, Entspannung bahnt sich den Weg durch den Körper und neue Energie durchströmt jede Zelle.

Gute Voraussetzungen schaffen
Um bei einer Yogasession die größtmögliche Erholung zu erfahren, empfiehlt es sich, zu bequemer Kleidung zu greifen. Außerdem sollten die Übungen nicht mit vollem Magen durchgeführt werden, da dies zu Trägheit und Schwerfälligkeit führen kann. Die Bewegungen sollten ferner ruhig und präzise ausgeführt werden, sodass die Positionen länger gehalten werden können. Dies führt neben einem besseren Körperbewusstsein auch zu einer Steigerung des Trainingseffekts. Das eigene Wohlbefinden und der Spaß an den Übungen sollten dabei stets im Mittelpunkt stehen.

Der aus Südindien stammende Yogalehrer Selvarajan Yesudian fasst diesen Gedanken so zusammen: „Je mehr du deinen Körper bewegst, desto bewusster wirst du in deinem Selbst.“